Zur aktuellen Situation

WZ berichtet über die Bädersituation in Wuppertal

Mirke im Sommer 2010

Die WZ berichtet heute über die Bädersituation. Augenscheinlich sind alle glücklich und die Mirke öffnet als Freizeit-Anlage.

Ganz ehrlich, glücklich ist nur der Kämmerer, er kann die Kosten der Stadt reduzieren. Betreiberhaftung und Kosten, die nun auf die Fördervereine zukommen wiegen schwer. Spätestens, wenn die Stadt sich vollends zurückzieht und keine Betriebskosten mehr übernommen werden, wird es für alle ganz schwer. Gerne möchte ich von hier aus den anderen Vereinen viel Glück und Unterstützung durch engagierte Bürger/innen für ihre Vorhaben wünschen.

Zur Mirke und zum WZ-Artikel von heute: Ob wir eine Beach-Lösung als Zwischennutzung ermöglichen können, ist noch offen. Wichtige Voraussetzungen sind noch nicht geklärt, nicht zuletzt auch noch die Frage der Finanzierung. Dennoch, die Richtung stimmt – Nutzung anstelle Schließung! Die Freibadsanierung ist für uns kein kein langfristiges Ziel. Der Sanierungsbeginn könnte in 2-3 Jahren sein. Ich glaube kaum jemand von uns möchte einen Naturbadeteich. Dieser Begriff stammt aus einer Mitteilung des Bäderamtes. Bei uns war bisher die Rede von einem Nostalgie- und Sportbad mit Naturbadtechnik. Zur Zeit ist die Frage, mit welcher Wasseraufbereitungstechnik die Freibadsanierung erfolgen könnte, allerdings noch offen. Hier gibt es verschiedene innovative Möglichkeiten, die es gegeneinander abzuwägen gilt. Eine Veranstaltung hierzu wird es geben, wenn wir z. B. durch die Zwischennutzung als Beach die Zeit für diese wichtige Diskussion bekommen. Ein Überlassungvertrag für die Mirke besteht auch noch nicht. Über Konditionen werden wir berichten, wenn die Gespräche mit der Stadt gelaufen sind.

Für Anfang März planen wir unsere Jahreshauptversammlung. Hierzu wollen wir diesmal auch postalisch in Kürze einladen, um möglichst viele über diese doch richtungsweisende Versammlung zu informieren und einzuladen.

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