1. Mai – Brunchen

Brunchen im Freibad am E-Kamin

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Sonntag, 11 bis 14 Uhr

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Das Baden galt schon früher als gutes Mittel um Krankheiten vorzubeugen. Mit dem Erwachen der Natur wurden dem  Maienbad noch etliche andere Wirkungen zugesprochen und diverse Bräuche entwickelten sich, mitunter auch das Öffnen von Freibädern.

Da die heutige Zivilgesellschaft im Allgemeinen nicht mehr die „härte“ der alten Germannen besitzt, auch im eiskalten Wasser zu schwimmen, werden wir unserer Gesundheit durch ein gemeinsames Mitbring-Brunchen etwas Gutes tun – zum Ende der Urban Gardening Aktionswochen passend mit Kräutern aus unsererm Vertikalgarten!

Wir freuen uns auf EUCH / SIE !

Wir sehen uns in der Mirke!

 

Hier eine Fundstelle zur Historie des Badens:

Besonders gebrauchte man die Bezeichnung Maibad für das gewöhnliche Wasserbad, wenn es ein lustiges Bad, mit Schmausen, Zechen und zuweilen auch Liebeleien verbunden war105). Nach der Zimmerschen Chronik ertrank Graf Jörg von Werdenberg 1415 bei einem Liebesabenteuer im Rhein. Am hl. Abend fanden Fischer die Leiche, »die haben in ußer dem maienbad widerumb zu landt gebracht«106). Die Maibilder der Volkskalender des 15. und 16. Jhs. zeigen Mann und Frau in der Wanne mit Essen und Trinken107). Der lutherische Sittenprediger Martinus Bohemus donnert 1608 gegen dieses Wohlleben der Weltkinder im Mai (wenn er auch das Bad dabei nicht nennt), erklärt dagegen die Maibäder für recht: »das man seiner Gesundheit pflege, das man warm bade, auch kreuterbade gebrauche«108). »Alle bad seind gutt, besonder kreuter bad«, sagt eine astrologische Gesundheitsanweisung von 1556 beim Mai. »Bad ist gut vnd besunder wurtz beder« (Msc. E. 102 vom Jahr 1467 der Züricher Zentralbibliothek). Auch Kräuter und Wurzeln haben im Frühling besondere Kraft.

 

http://www.heilige-quellen.de/Ordner_Wasser_Volkskunde/Baden_HDA_Martin_Ordner/Baden_HDA_Martin_Seite.html